Das Landwirtschaftsmuseum auf dem Gutshof von Wangenheim

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Hier können Sie eine aktuelle Information zu unserem Projekt "Umzug des Landwirtschaftsmuseums in neue Räume" aus Mai 2019 anklicken:

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Konzept für das neue Landwirtschaftsmuseum
- Stand 20.11.2019 -

Wir begreifen den notwendigen Umzug des Landwirtschaftsmuseums auch als eine Chance für die Neuausrichtung und Neugestaltung des Museums. Hierbei unterstützt und berät uns die Museumsberatung des Landschaftsverbandes Südniedersachsen. Wir sind außerdem Mitglied im Museumsverbund Niedersachsen & Bremen.

Die Vermittlung des Kulturerbes der Vergangenheit speziell an jüngere Menschen soll bei der Neuausrichtung ein Schwerpunkt werden. Dabei sollen museumspädagogische Aspekte beson­ders berücksichtigt werden. Mit sog. Aktivstationen z.B. im Bereich Handwerk (Schmiede, Schuster, Stellmacher), beim Ernten und der Hauswirtschaft soll speziell Kindern möglich sein, selbst aktiv zu werden. Dafür werden wir die Kooperationen mit den Schulen und Kindergärten in der Region ausbauen und Kontakte zu anderen Jugendeinrichtungen knüpfen. Wir wollen auch Platz für Sonderausstellungen schaffen, um das Museum mit besonderen Themen interessant zu halten. Wir planen neben einer interessanten Präsentation der historischen Gegenstände auch einen Workshop- und Werkstattbereich sowie den Einsatz moderner Medien, die den Museumsbesuch zu einem inter­essanten Erlebnis werden lassen sollen.[MOU1]   

Aber auch Vereine und Seniorengruppen sind eine Zielgruppe. Wir werden außerdem die Zusam­menarbeit mit den anderen Museen in der Samtgemeinde (insbesondere das Europäische Brotmuseum und die Wilhelm-Busch-Mühle in Ebergötzen) und mit der Regionalen LEADER-Arbeitsgruppe „Göttinger Land“ intensivieren.

Wir werden eine regelmäßige Öffnung – z.B. an den Wochenenden – realisieren und die Öffent­lich­keitsarbeit intensivieren, um die Bekanntheit des Museums weiter zu erhöhen und weitere Ziel­gruppen ansprechen, wie z.B. kleinere Gruppen anlässlich von Familienfesten oder anderen Feier­lichkeiten.

Ein moderner Internetauftritt und eine Präsenz in den sozialen Medien sollen den Be­kannt­heitsgrad des Museums weiter verbessern. All dies soll zu einer signifikanten Erhöhung der Besucherzahl führen und langfristig auch neue Vereinsmitglieder und Unterstützer generieren.

Die neuen Räumlichkeiten und der Gutshof lassen neben Führungen und Workshops aber auch andere Veranstaltungen zu. Wir denken hier z.B. an folgende Aktivitäten:

  • Museumsfeste
  • Teilnahme am Tag des offenen Denkmals
  • Oldtimer-Treffen
  • Vorführen alter Gerätschaften, z.B. im Zusammenhang mit der „Ernte früher“, mit der Tierhaltung, der Hausschlachterei oder der Wäsche
  • Sonderausstellungen (z.B. Vorstellen alter Handwerksberufe, wie Schmied, Weber, Bäcker, Tischler und Stellmacher
  • Vortragsveranstaltungen / Lesungen

 

Sofern es vom Raumangebot realisierbar ist, werden wir Teile aus unserem kleinen Heimat­museum neben der Kirche mit in das neue Landwirtschaftsmuseum inte­grieren. Der dort vor­han­dene Webraum und die Schuster- und Tischlerwerkstatt würden thematisch gut in das Landwirtschaftsmuseum passen.

Das Museum soll auch zukünftig als ein ehrenamtlich geführtes Museum betrieben werden. Dies auch vor dem Hintergrund, dass für ein anderes Konzept erheblich höhere laufende Kosten entstehen, die - bei realistischer Prognose - nicht durch Eintrittsgelder gedeckt werden können und zu erheblichen jährlichen Defiziten führen würden. 

Aufgrund der geplanten ehrenamtlichen Betreuung des Museums und der sehr geringen Miete für die Räumlichkeiten sind die laufenden Kosten des Museums relativ gering und gut tragbar.

Die inzwischen bestehende Projektgruppe, und das erkennbare Engagement anderer Heimat­freunde geben uns die Zuversicht, dass sich in Zukunft eine größere Gruppe für das neue Museum engagieren wird.

Einen Gastronomiebetrieb sehen unsere Pläne nicht vor. Sofern aber zukünftig an anderer Stelle auf dem Gutshof ein Café o.ä. entsteht, könnten hieraus durchaus gegenseitige Synergie-Effekte entstehen. Das Museum ist für ein Café interessant, aber umgekehrt ist dadurch auch mit mehr Museumsbesuchern zu rechnen.

 

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Hier ist der Bericht des Göttinger Tageblatts vom 19.01.2019 von unserer Informationsveranstaltung am 17.01.2019:

 

 

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Das Göttinger Tageblatt berichtete am 08.12.2018 über unser Projekt "Landwirtschaftsmuseum".

Hier ist der Artikel:

 

Wir haben am 24./25.11.2018 ein Informationsschreiben im Dorf verteilt.  Hier ist das Schreiben abgedruckt:

 

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Hier können Sie einen Film von dem "alten" Landwirtschaftsmuseum sehen. Der Film gibt einen guten Überblick über die umfangreiche Sammlung, um deren Erhalt in neuen Räumen wir uns zur Zeit sehr bemühen:

 

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GT-Artikel vom 20.03.2018:

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Eingang zum Landwirtschaftsmuseum auf dem Gutshof
Die alte Bauernküche
Innenansicht Dauerausstellung auf dem Gut