Aktuelles

Hier finden Sie Informationen insbesondere zu Terminen und Veranstaltungen des Heimatvereins in der nächsten Zeit

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Wechsel im Vorstand des Heimatvereins Waake-Bösinghausen

In der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Waake-Bösinghausen am 17.3.2017 standen turnusmäßig u.a. auch Neuwahlen des Vorstands auf der Tagesordnung.

Wolfgang Schröter, der fast 30 Jahre im Vorstand des Heimatvereins als zweiter Vor­sitzender aktiv mitgearbeitet hat, hatte angekündigt, aus Altersgründen nicht mehr kandidieren zu wollen.

Für ihn neu in den Vorstand gewählt wurde Ralf Wehrt. Er lebt mit seiner Familie seit vier Jahren in Bösinghausen und hat sich von  Anfang an aktiv am Geschehen im Heimatverein beteiligt. Weiterhin wurde Petra Rosenplänter aus Roringen neu in den Vorstand. Sie hat schon vor Jahren intensiv an der Neugestaltung des Heimatmuseums neben der Kirche mitgewirkt. Die übrigen Vorstandsmitglieder (Dieter Kulle als Vorsitzender, Edda Großmann als Kassenwartin und Reinhard Schneemann als Schriftführer) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Im Anschluss an die Wahlen wurde Wolfgang Schröter vom Vorsitzenden gebührend verab­schiedet. Er hat wie kein anderer den Heimatverein über fast 3 Jahrzehnte geprägt. Besonders verdient gemacht hat er sich um den Aufbau und die Unterhaltung des Heimat­museums neben der Kirche, um die Aufstellung von Bänken und um die Erhaltung des Wassertretbeckens in Bösing­hausen. Die Versammlung hat ihn dafür zum Ehren­vorstands­mitglied ernannt. In einem Fotobuch wurden ihm „Schnappschüsse“ aus seinem Wirken im Heimatverein überreicht.

Auf dem Foto ist der neue Vorstand (es fehlt Reinhard Schneemann) zusammen mit dem ausgeschiedenen Wolfgang Schröter zu sehen.

Dieter Kulle
(Vorsitzender Heimatverein Waake-Bösinghausen e.V.)

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Wir haben einen neuen Flyer drucken lassen. Dort haben wir insbesondere unsere beiden Museen beschrieben und auch Kontaktadressen angegeben haben, damit Termine für Führungen vereinbart werden können.

 

Nachfolgend ist der Flyer (ungefaltet) zu sehen:

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Wassertret- und Spielstelle in Bösinghausen wieder in Funktion

Seit dem Spätsommer 2015 lief kein Wasser mehr in das Wasserbecken im

Wald am westlichen Ortsrand von Bösing­hausen, welches der Heimatverein

Waake-Bösinghausen vor ca. 30 Jahren errichtet hat. Sowohl die Nutzer des Tretbeckens, aber auch viele Kinder, die dort gern spielen, waren traurig

darüber.

Woran kann es liegen? War die Quelle versiegt? Oder ist die über 60 Jahre

alte und ca. 1 km lange Zuleitung an irgendeiner Stelle kaputt gegangen? 

Bei der Leitung handelt es sich nämlich um die alte Wasserleitung für die

Gemeinde Bösinghausen, für deren weitere Nutzung die Gemeinde Waake

mit der Landesforst einen Gestattungsvertrag abgeschlossen hat.

Die Suche nach der Ursache gestaltete sich schwierig. Aber schließlich ist es

in gemein­schaftlicher Arbeit doch gelungen, das Loch in der Wasserleitung zu finden. Schon im Winter hatte Wolfgang Schröter, der 2. Vorsitzende des Heimatvereins, mit viel Mühe und Zeit versucht, anhand alter Pläne der Wasserleitung die Leckstelle zu finden. Schließlich konnte das Leck in ca.

140 m Entfernung von der Quelleinfassung, die in unwegsamem Gelände

unterhalb des Hünstollens liegt, gefunden werden. Dort musste dann

geschachtet werden. Hierbei wurde Wolfgang Schröter von Hans-Wilhelm

Bertram tatkräftig unterstützt. Sie haben hier den schweren und steinigen

Wald­boden im wahrsten Sinne des Wortes kennen gelernt. Weitere

Unterstützung bekamen sie von der Gemeinde Waake. Der Gemeinde­arbeiter Jan-Philipp Bruchmann hat sich als Baggerführer in schwierigem Gelände

bestens bewährt. Auch die EEW in Duderstadt hat unbüro­kratische und

schnelle Hilfe bei der Reparatur geleistet.

Jetzt läuft das Wasser wieder und darüber freuen sich mit uns hoffentlich viele Nutzer.

Das Ganze konnte dank der ehrenamtlichen Arbeit mit vertretbaren Kosten,

die sich der Heimat­verein und die Gemeinde Waake teilen, realisiert und

damit ein Rückbau des Tretbeckens vermieden werden.

 

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Wir haben einen Film von unserem Landwirtschaftsmuseum erstellt. Den können Sie sich gern mit diesem Link ansehen:

 

http://www.youtube.com/watch?v=dySWdOQTdh8

 

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Die Geschichte der „Herzberger Chaussee bei Waake“
Zur Eröffnung der Ortsumgehung Waake hat der Heimatverein Waake-Bösinghausen eine Ausstellung mit vielen interessanten Bildern, Fotos und alten Landkarten zur Geschichte dieser Straße in den letzten 300 Jahren zusammengestellt.


Diese wichtige Verbindungsstraße von Göttingen nach Herzberg führte schon im Mittelalter durch Waake. Sie wurde im Laufe der letzten 300 Jahre mehrfach grundlegend geändert. Waake und Bösinghausen lagen vor ca. 300 Jahren im Grenzgebiet zur „Herrschaft Plesse“, die wiederum den Landgrafen von Hessen gehörte. Waake und Bösinghausen gehörten zu den welfischen Herzögen in Braunschweig. Die Grenze verlief westlich vom Södderich. Dies belegt auch ein Bild vom Södderich, wo auf der Straße nach Waake ein Schlagbaum – wohl zur Erhebung von Wegezoll - zu sehen ist. Die Flurbezeichnung „Hessen-Dreisch“ –
zwischen dem Södderich und Roringen gelegen – belegt dies ebenfalls. Dort stand früher ein größeres Gehöft, ein sog. „Vorwerk“ des Gutes von Wangenheim in Waake.


Auf alten Landkarten kann man erkennen, dass die „Herzberger Chaussee“ früher weiter nördlich durch Waake führte, und zwar entlang der heutigen Schulstraße und der Straße „An der Aue“. Wann genau die Verlegung der Straße auf die andere Seite des Parks von Wangenheim erfolgte ist unklar. Es muss nach den vorliegenden Karten zwischen 1835 und 1919 erfolgt sein. Zwischen Södderich und Waake verlief die Straße zu dieser Zeit etwas nördlich der heutigen Straße. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, in der Zeit, wo Großprojekte des Staates die große Arbeitslosigkeit beseitigen sollten (in dieser Zeit wurden auch die Autobahnen
gebaut), wurde die Straße in den Jahren 1934 – 1938 insbesondere zwischen Södderich und dem Park von Wangenheim etwas weiter nach Süden verlegt und ausgebaut. Zu dieser Zeit führte die Straße noch in einer großen S-Kurve durch das Dorf. Diese Straßenführung sollte ca. 35 Jahre Bestand haben.


In den Jahren 1974/75 wurde die Straße (jetzt ist es die Bundes-straße 27) im Ort erneut verlegt. Auf Betreiben der Straßenbau-verwaltung wurde die Ortsdurchfahrt begradigt.Planungen für eine Ortsumgehung wurden damals nicht weiter verfolgt. Für diese Baumaßnahme mussten etliche Häuser – teilweise schon in den 1960er Jahren - abgerissen werden. So auch die Bäckerei Petri und einige Häuser „Auf dem Berge“ und auch in der heutigen Hacketal-straße. Diese Straßenführung sollte nun bis heute Bestand haben,
also wieder ca. 40 Jahre.


Am 18. August wurde die Ortsumgehung Waake (B27) feierlich für den Verkehr freigegeben. Nun bleibt zu hoffen, dass die Wunden in der Landschaft wieder heilen oder zumindest vernarben und dass auch die Befürworter und Gegner dieser Baumaßnahme, die in den
vergangenen Jahren im Dorf ihre Pro- und Contra-Argumente teilweise sehr emotional ausgetauscht haben, wieder aufeinander zugehen und zusammenfinden. Vermutlich werden uns unsere Enkel in 40 Jahren nicht glauben, wenn wir erzählen, dass der ganze Verkehr der B27 damals durch das Dorf geleitet wurde.
Nachdem die beiden letzten großen Veränderungen an der Straße jeweils ca. 40 Jahre „gehalten“ haben, stellt sich die Frage: Wie lange wird die neue Ortsumgehung Bestand haben? Dies kann nur die Zukunft beantworten ….

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Nachfolgend sind einige Bilder aus der Ausstellung zu sehen:

Kurhannoversche Landesaufnahme 1785 - Ausschnitt Waake
Preußische Landesaufnahme 1919 Ausschnitt Waake und Bösinghausen
Der Södderich mit Zollschranke - Gemälde von Kretschmer 1846 (Original: Archiv von Wangenheim)
Postkutsche auf der Herzberger Chaussee um 1920
Der Postbus hält in Waake
Ortsausgang Waake Richtung Ebergötzen und Aufgang zum Friedhof um 1920
Straßenbau 1934-38 - Für die Erdbewegungen wurde sogar eine Eisenbahn eingesetzt
Die Begradigung der Ortsdurchfahrt 1974-1975

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Wir haben unser Landwirtschaftsmuseum um einen Raum erweitern können, in dem insbesondere alte Kutschen und auch ein alter Pferdeschlitten zu sehen sind.

Nachfolgend ein paar Bilder von den neu erworbenen alten Kutschen:

 

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Wir haben einen Film von unserem Landwirtschaftsmuseum erstellt. Den können Sie sich gern mit diesem Link ansehen:

 

http://www.youtube.com/watch?v=dySWdOQTdh8

 

 

 

 

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Wir haben auf dem Dachboden der "alten" Schule in Waake eine interessante Entdeckung gemacht: In einer großen alten Holzkiste lagern dort seit vielen Jahren unsortiert ca. 2 m³ historische Unterlagen. Nach einer ersten groben Sichtung datieren die ältesten vom Anfang des 18. Jahrhunderts, die neuesten vom Ende des zweiten Weltkriegs.  Ein wahrer Schatz !!

Wir haben mit der Gemeinde Waake abgestimmt, dass wir uns um die weitere Bearbeitung der Unterlagen kümmern. Da wir vom Heimatverein aber Laien auf diesem Gebiet sind, haben wir nach nach professioneller Hilfe umgesehen. Und wir haben diese Unterstützung vom niedersächsischen Landesarchiv in Hannover erhalten.

 

Nachdem der Gemeinderat einen Schenkungsvertrag mit dem Landesarchiv beschlossen hatte, ist am 7. Februar 2013 die Übergabe der "Schatzkiste" an das Landesarchiv erfolgt. Dort erfolgt jetzt eine Erfassung (Inventarisierung) der Unterlagen. 

 

Wir bekommen dieses Verzeichnis dann auch ausgehändigt - und wir können uns von ausgewählten Unterlagen auch Kopien anfordern, damit wir auch vor Ort (z.B. im Heimatmuseum) besonders interessante Akten präsentieren können.

 

In der Bildergalerie finden Sie einige Fotos !

 

 

 

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Unsere beiden Museen haben keine festen Öffnungszeiten. Wir öffnen die Museen allerdings jederzeit gern auf Anfrage und machen gern eine Führung für interessierte Besucher !!

Anfragen hierzu entweder beim Vorsitzenden (per E-Mail oder per Telefon) oder auch beim Ortsheimatpfleger Willi Hartmann (Telefon 05507 7172).

 

Auf Wunsch zeigen wir Ihnen auch gern die Waaker Kirche und geben Ihnen interessante Informationen hierzu.

 

Wenn Sie Einladungen und aktuelle Informationen per E-Mail erhalten möchten, dann schicken Sie uns bitte eine entsprechende Mail an dieter.kulle@t-online.de



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Rückblick / Vorschau:

 

Im Jahr 2013 haben bisher folgende Veranstaltungen stattgefunden:

 

20. April 2013 - 14.00 Uhr:

Grenzbegehung / Wanderung gemeinsam mit der Realgemeinde Waake

 

1. Mai 2013 - 10.30 Uhr:

Baumpflanzaktion am Dorfgemeinschaftshaus mit Andacht und Einweiung der neuen Doppelgarage (anschließend Frühschoppen bei der Feuerwehr)

 

Am Sonntag, 22.09.2013, fand in Waake ein Dorffest statt. Es wurde veranstaltet von der Gemeinde Waake und organisiert von vielen Vereinen und Institutionen des Dorfes. Auch der Heimatverein hat sich selbstverständlich an diesem Fest beteiligt, zumal es auf dem Gutshof von Wangenheim stattgefunden hat, also direkt vor unserem Landwirtschaftsmuseum. 

 

Das Fest war ein voller Erfolg. Näheres demnächst in der Bildergalerie .....

 

 

26. Oktober 2013 - 14.00 Uhr:

Grenzbegehung / Wanderung gemeinsamt mit der Realgemeinde Waake

 

 

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Es ist die Frage gestellt worden, wann Waake 1000 Jahre alt wird. Wir haben versucht, eine Antwort zu finden. Es gibt einerseits eine Ortschronik von Waake, in der sowohl die Daten 1013 und 1022 als erste urkundliche Erwähnung genannt sind, und es gibt den im September 1990 vom Landkreis Göttingen ausgestellten Wappenbrief (sh. unten). Hier wird nur die Zahl 1022 genannt.

Mit Hilfe der Universität Göttingen (Institut für historische Landesforschung) konnte jetzt das Datum 1022 konkretisiert werden.

 

D.h. Waake feiert sein 1000-jähriges Bestehen im Jahre 2022!

 

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